Donnerstag, 12. Mai 2016

DIY: der Halskettenorganisierer

Nun gut, ich bin neuerdings eine Mami. Angesabberte Shirts und "bequem vor stylisch" bestimmen zwar (noch) den Alltag (alles andere wäre gelogen), aber irgendwann werde ich dann doch wieder ein klein wenig Wert auf mein Äußeres legen und da soll freilich alles in Reichweite sein.

Alter Schwede, oder auf gut-österreichisch: bist du narrisch, was für ein Übergang, tadaaaaaa, mein Halskettenorganisierer....


Benötigt wird Folgendes:

- Brett (oder Ast)
- 30-40 (oder mehr) Haken - je nach Länge des Brettes und dem gewünschten Abstand
- Rückseiten-Aufhäng-Dingsbums, ich hab keine Ahnung wie man das bezeichnet
- Bohrmaschine
- Lineal bzw Maßband

Hier irgendwo befindet sich das passende Holzbrett


Als erstes habe ich das Stück Holz ein wenig abgeschliffen. Auf Lack oder sonst was in der Art hab ich verzichtet weil mir die Farbe so schon gut gefällt. Der Fantasie sind hierbei aber freilich keine Grenzen gesetzt.


Danach habe ich an der Unterseite die Abstände der Haken abgemessen und markiert. Um diese dann besser reindrehen zu können hab ich die Löcher dafür vorgebohrt. Die Stärke des Bohrers sollte in etwa eine kleiner sein als die Haken es sind, ich hab einen 2er Holzbohrer verwendet. Ich hab zwei gebraucht, das filigrane Zeugs bricht ja gleich ab, zimperliches Ding.



Mit Isolierband hab ich die Tiefe der Bohrung markiert
Hier der tragische Verlust...damm damm daaaaaaamm
Gut, also alle Löcher gebohrt. Dann werden die Häkchen reingedreht, das ging am besten vorab einfach mit der Hand und dann der letzte Dreh mit der Zange.


Dann müssen noch die beiden Rückseiten-Aufhänge-Dingsbumsis platziert und angeschraubt werden. Hier is nix vorgebohrt worden, die ersten Schrauben, die gefühlsmäßig passten durften hier Platz nehmen. Diese Rückseiten-Aufhänge-Dingsbumsis hab ich aus dem Bastelgeschäft. Ich bin fast sicher, dass ein Baumarkt das, oder zumindest was ähnliches, ebenso führt (wahrscheinlich um ein Drittel des Preises aus dem Bastelgeschäft).




Oder aber man schraubt links und rechts Schrauben rein und befestigt eine Kette dran. Ist aber meiner Meinung nach nicht die ideale Wahl, weils dadurch a bissl wackligr wird.


Fertig is das Teil. Klingt ein bissl aufwendig, solls aber net sein. Man kanns ja mit weitaus weniger Haken ebenso gestalten. Oder mit unterschiedlichen Knöpfen und Haken, das ist auf jeden Fall ausbaufähig.

Und weil sonst niemand hier in diesem Haus Halsketten trägt oder aufzubewahren hat kommts zu



Tja, jetzt muss es nur noch an die Wand.

Viel Spaß damit!

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Pinterest lässt grüßen ;-)

      Freut mich, dass du hergefunden hast! Liebe Grüße

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  2. Hey, echt coole Idee. Ich bräuchte für die Umsetzung zwar einen Mammutbaum, doch das wird sich doch irgendwo auftreiben lassen... ;)

    Gratulation zu deiner Reinschraubgeduld! Daran müsste ich ernsthaft arbeiten...

    LG das Bergehöf!

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    1. Das Reinschrauben kann man meditativ betrachten und ich hab mir durch die gewonnene Tiefenentspanntheit selbst Karmapunkte verliehen, hehe. Nur die Masse, jaaaaa, mal schaun, was Platz findet :-)

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